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Gerne erinnern wir hiermit an den Dreikönigsball des Schützenvereins am Samstag, 06.01.2018 um 20:00 Uhr in der Schützenhalle in Lichtenau.

Wir wünschen viel Spaß, eine gute Party und gute Stimmung sowie zahlreiche Teilnahme.

VfL Lichtenau – TuS Egge Schwaney 1:2 (0:1)

Tor: Kim Söhl

Aufstellung: Janik Sievers – Michael Leifeld, Fabian Höschen (Lucas Michels), Florian Bürger, Maxi Richters – Kim Söhl, Jonas Scholle, Falko Backhaus – Ussame Jawad, Michael Berger – Robin Schmidt

Leider gab es am Wochenende eine knappe Heimniederlage gegen den TuS Schwaney. Das Wetter in Kombination mit einem Doppelheimspiel machten das Lichtenauer Geläuf bereits nach einigen Minuten kaum bespielbar. Es entwickelte sich eine große Rutschpartie, die in erster Linie von Kampf und Einsatz geprägt war. Die Zuschauer sahen eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams energisch verteidigten und nur wenige Gelegenheiten zuließen. Freude über äußerst gelungene Passstafetten mischte sich immer wieder mit Frust über Unzulänglichkeiten des Platzes. Nach etwas mehr als 20 Minuten hatten wir dann die große Chance auf den ersten Treffer des Tages, Ussi kam jedoch nicht ganz an den Ball, als dieser von der rechten Seite hereingegeben wurde. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb es ein weitgehend ausgeglichenes Spiel, bis die Gäste dann wie aus dem Nichts in Führung gingen. Ein leichter Ballverlust im Mittelfeld ergab Räume für schnelles Umschaltspiel der Schwarz-Gelben. Von der rechten Seite legte der Flügelspieler in die Mitte, von dort ließ der Stürmer einen platzierten Schuss in die untere, rechte Ecke folgen. Für Janik gab es leider keine Chance, etwas zu verhindern. Mit dem Rückstand ging es in die Pause, auf die wiederum das gewohnte Bild aus Halbzeit 1 folgte. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff gab es aber Grund zum Jubel: Kim konnte einen Freistoß von halblinks aus etwas mehr als 20 Metern platziert im Tor unterbringen. Der Ausgleich war alles in allem verdient und spiegelte den Spielverlauf gut wider. Es blieb weiterhin ein enges Spiel mit kleineren Gelegenheiten auf beiden Seiten. Eine gute Stunde war bereits gespielt, da erwischte Schwaney uns aber ein weiteres Mal eiskalt. Eine von links getretene Ecke segelte komplett durch den Strafraum, wurde nicht entscheidend geklärt und konnte von der anderen Seite erneut in den Sechzehnmeterraum gebracht werden. Dort rauschte ein Stürmer heran und drückte den Ball aus wenigen Metern per Kopf über die Linie. Den erneuten Rückstand konnten wir leider nicht mehr egalisieren, auch wenn die ein oder andere Gelegenheit dazu heraussprang. Alles in allem steht also eine knappe Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten, die unter dem Strich nicht hätte passieren müssen. Am kommenden Sonntag ergibt sich dann aber die Gelegenheit, die gute Leistung mit einem Derbysieg gegen Holtheim zu bestätigen.

VfL Lichtenau – SV Büren 3:0 (1:0)

Tore: Jonas Scholle, Jonas Scholle, Robin Schmidt

Aufstellung: Janik Sievers – Michael Leifeld, Falko Backhaus, Fabian Höschen, Maxi Richters – Kim Söhl (Matthias Riedel), Jonas Scholle, Jan-Niklas Bentfeld, Robin Strickling (Rafael Bokun), Michael Berger (Lucas Michels) – Robin Schmidt

Nach der bitteren Pleite gegen die DJK aus Paderborn gab es unter der Woche direkt die Gelegenheit zur Wiedergutmachung beim Nachholspiel gegen den SV Büren. Das zur Verfügung stehende Personal verlangte allerdings eine kreative Aufstellung, fielen doch mit Tobias, Eliko und Ussi gleich drei Offensivkräfte aus. Dennoch standen 14 Leute zur Verfügung und waren motiviert, hier von der ersten Minute an zu zeigen, dass das Wochenende nur ein Ausrutscher war. Gleich zu Beginn gelang es uns, eine hohe Kompaktheit in der Defensive herzustellen. Die Gäste liefen den Ball laufen, mussten sich aber mit vielen langen Bällen in die Spitze begnügen. Nach kurzen Einstimmungsproblemen waren die aber keine große Gefahr für uns. Wir kamen im Mittelfeld dann auch oft in die nötigen Zweikämpfe, um die Bälle zu gewinnen und selbst nach vorne zu kommen. Hier musste sich Robin zwischen den beiden Innenverteidigern aufreiben und die Bälle als einzige Spitze festmachen. Durchschlagende Abschlüsse blieben aber auch auf unserer Seite Mangelware. Die beste Chance hatte Michael Berger, der aber von der linken Seite aus nur das Außennetz traf. Büren hatte seinerseits eine gute Gelegenheit, als eine Flanke auf Höhe des Elfmeterpunkts segelte und der anschließende Kopfball von dort nur knapp über die Latte ging. Es dauerte etwas mehr als eine halbe Stunde, dann hatten die Zuschauer aber auf der richtigen Seite etwas zu feiern. Ein Freistoß von halbrechts, etwa 25 Meter vor dem Tor wurde von Jonas auf selbiges getreten. Der Ball hatte viel Zug und wurde vom Bürener Akteur noch entscheidend abgefälscht. Mit dieser Führung gingen wir dann auch in die Kabine.

In Hälfte zwei entwickelte sich zunächst ein ähnliches Spiel. Die Gäste standen immer höher und versuchten Druck zu erzeugen. Wir hingegen konnten unsere defensive Kompaktheit wahren und ließen kaum Abschlüsse zu. Die sich bietenden Räume versuchten wir durch schnelle Angriffe auszunutzen, was uns jedoch nicht immer gelang, da Robin ein ums andere Mal in der Spitze von mehreren Leuten bedrängt wurde. Einer der angesprochenen, schnellen Angriffe sorgte dann aber doch für das wichtige 2:0. Wieder einmal konnten wir einen Ballgewinn im Mittelfeld verbuchen und Kim spielte einen schönen Steilpass auf den startenden Jonas. Die weit aufgerückte Abwehr der Bürener offenbarte hier eine Lücke, die Jonas mit seinem langen Sprint ausnutzte. Robin war zwar mitgelaufen, aber der Torwart bot Jonas dann im Sechzehner die kurze Ecke an und er schob den Ball dort hinein. Mit dem zweiten Tor im Rücken spielten wir befreiter weiter und kamen etwas später auch zum erlösenden Tor Nummer drei. Robin Schmidt konnte endlich mal einen Ball mit dem Rücken zum Tor annehmen, drehte sich und schoss platziert aus 20 Metern ins linke Eck. Damit war der Bürener Widerstand weitestgehend gebrochen und wir konnten das Spiel über die Zeit bringen. Mit dem zweiten Heimdreier binnen einer Woche konnten wir wichtige Punkte verbuchen und den Anschluss zum Tabellenmittelfeld herstellen. Am Sonntag wartet dann ein weiteres Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Schwaney auf uns.

 

VfL Lichtenau – SV Atteln II 3:0 (2:0)

Tore: Ussame Jawad, Tobias Scholle, Michael Berger

Aufstellung: Alexander Schmidt – Michael Leifeld, Falko Backhaus, Fabian Höschen, Maxi Richters (Robin Strickling) – Jonas Scholle (Robin Schmidt), Kim Söhl, Tobias Scholle, Michael Berger (Rafael Bokun) – Eliko Peruand, Ussame Jawad

Das erste Spiel unter dem neuen Coach Hasib Nassery war ein Nachholspiel bei bestem Wetter und unter Flutlicht. Es stieg also unter nahezu perfekten Bedingungen, wäre der Rasen durch das Wetter der letzten Tage und Wochen nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden. Dennoch zeigte die Mannschaft in den ersten Minuten eine sehr motivierte und spielfreudige Vorstellung. Bereits nach wenigen Minuten war die Marschrichtung klar und erste Chancen wurden herausgespielt. Die Gäste aus dem Altenautal hatten ihre Mühe mit den schnellen Pässen, die auch teilweise zu guten Chancen führten. Die ersten Gelegenheiten hatte das Sturmduo bestehend aus Ussi und Eliko, die jeweils einen guten Abschluss verbuchen konnten. Ussi war es dann auch, der nach etwas mehr als 15 Minuten zur Führung traf. Der sehr aktive Tobias wurde nach einer schönen Kombination auf der rechten Außenbahn geschickt und legte präzise in den halbrechten Rückraum auf Ussi, der mit einem kontrollierten Schuss den Ball ins Netz beförderte. Aber im Gegensatz zu den letzten Wochen spielten wir weiter genauso konzentriert nach vorne, um die Führung auszubauen. Gute Chancen entstanden jeweils nach Kombinationen für Jonas, Michael Berger und abermals Eliko. Letzterer ging gar schön am gegnerischen Torwart vorbei, traf anschließend aber leider nur den Pfosten. Dennoch gab es noch vor dem Pausenpfiff weiteren Grund zu jubeln: Tobias zog mit Tempo in den Strafraum und konnte einen harten Schutz unter die Latte zum 2:0 unterbringen.

In der zweiten Halbzeit lief es dann etwas ruhiger als noch im ersten Durchgang. Wir nahmen etwas Tempo aus dem Spiel und die Gäste arbeiteten energisch am Anschlusstreffer. Wirkliche Torchancen gab es, wie auch schon im ersten Durchgang, dabei aber nicht zu verzeichnen. Einige Flanken und Standardsituationen strahlten dennoch Gefahr für uns aus. Wir fokussierten uns auf Konter und Umschaltsituationen, um hier mit dem dritten Treffer für klare Verhältnisse zu sorgen. Vor allem ein Abschluss von Eliko in einer solchen Kontersituation hätte die Führung nach oben schrauben können, aber er war abermals im Unglück. Es dauerte seine Zeit, bis die zahlreichen Zuschauer dann doch jubeln konnten. Michael Berger stand zentral aus etwas mehr als 20 Metern vor dem Kasten, ließ sich gefühlte Ewigkeiten Zeit, setzte dann aber doch einen platzierten Schuss ins untere Eck. Das 3:0 war die endgültige Entscheidung in einem guten, ansehnlichen Nachholspiel. In der Folge brannte nichts mehr an und die Mannschaft kann einen wichtigen Dreier verbuchen, um langsam aber sicher in angenehmere Tabellengefilde zu klettern. Hierzu soll am Sonntag bereits der nächste Schritt getan werden, indem auf der Lieth bei der DJK Paderborn ein weiterer Sieg eingefahren wird.

SC Borchen II - VfL Lichtenau 2:1 (1:0)

Aufstellung: Jannik Sievers - Rafael Bokun (Lucas Michels), Maxi Richters, Florian Bürger, Jonas Scholle (Michael Leifeld) - Kim Söhl, Robin Strickling - Michael Berger (Robin Schmidt), Ussame Jawad, Tobias Scholle - Eliko Peruand

Die erste Mannschaft reiste am frühen Sonntagnachmittag zur Reserve des SC Borchen. Nach den alles in allem enttäuschenden Ergebnissen der letzten Wochen, sollte unbedingt eine Leistungssteigerung her und endlich mal wieder ein Sieg eingefahren werden. Das Spiel begann auch mit der hierzu nötigen Intensität. Auch wenn es zwischendurch etwas hektisch wurde, hatten wir meistens guten Zugriff im Mittelfeld und konnten viele Zweikämpfe für uns entscheiden. Die Bälle wurden früh gewonnen und die schnelle Offensive der Gastgeber konnte sich noch nicht wirklich entfalten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir zunehmende Offensivkraft entfalten konnten. Die größte Chance hatte Tobias nach etwa 20 Minuten. Kim wurde kurz vor der Strafraumgrenze zentral gefoult. Den Freistoß brachte Tobi kraftvoll auf das Torwarteck. Der gegnerische Keeper parierte aber stark und der anschließende Kopfball von Michael Berger ging leider knapp drüber. Wir wollten nun unbedingt die Führung, aber auch Borchen kam offensiv mehr zur Geltung. Immer wieder suchten sie ihren Stürmer in der Tiefe, aber unsere Innenverteidigung löste die Situationen aufmerksam und sicher. Leider ging Borchen dann doch in Führung, als ein Fernschuss von Jannik unglücklich über den eigenen Körper rutschte und ins Tor trudelte. Es ging dann mit dem knappen Rückstand in die Halbzeit. Wir kamen aber schwung- und druckvoll aus der Kabine und wollten hier unbedingt noch etwas mitnehmen. Wir konnten uns zunehmende Spielkontrolle erarbeiten, mehr zweite Bälle sichern und kamen so zu Chancen. Eliko, Tobi und Robin hatten jeweils schon den Ausgleich auf dem Fuß, bevor es der eingewechselte Robin Schmidt dann besser machte. Im Strafraum angespielt legte er den Ball auf seinen starken rechten Fuß und schoss wuchtig in die Maschen. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt hochverdient und wir wollten jetzt mehr. Der ebenfalls eingewechselte Lucas hatte nach einem schönen Solo ebenso die Führung auf dem Fuß wie Kim, der am Strafraum überhaupt nicht angegriffen wurde und abziehen konnte. Der Torwart war jedoch bei beiden Aktionen zur Stelle. Mitten in unsere Drangphase setzte Borchen dann aber einen eiskalten Stich, der zur erneuten Führung reichte. Sie spielten wie so oft in diesem Spiel über die Flügel in die Tiefe, wir kamen nicht hinterher und die Hereingabe wurde verwertet. Wir waren wieder in Rückstand geraten und das in unserer eigentlich stärksten Phase des Spiels. Zwar probierten wir alles, um noch zum Ausgleich zu kommen, der in diesem Spiel sicher verdient gewesen wäre, aber es reichte nicht. Borchen hatte per Konter noch mehrere Gelegenheiten, den Sack zuzumachen, aber es blieb beim knappen 2:1. Leider hat es trotz ansprechender Leistung nicht zum Sieg gereicht.